Winkelfehlsichtigkeit (Phorie)

Was ist eine Winkelfehlsichtigkeit?

Bei einer Winkelfehlsichtigkeit (fachlich richtig: Phorie) herrscht ein Un­gleichgewicht der Augenmuskeln. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem ungenauen und/oder belasteten Zusammenspiel der Einzelaugen (Bino­kularsehen).

Von außen ist dies nicht direkt sichtbar. Jedoch führt dieses Ungleichgewicht zu einer Belastung unserer motorischen (durch die Augenmuskeln) und sensorischen (durch das Gehirn) Fusion. Das heißt, die Verschmelzung der beiden einzelnen Bilder des jeweiligen Auges zu einem dreidimensionalen Gesamtbild ist erschwert oder nicht möglich.

Optik Schröder Holzminden(ü3)

Wie äußert sich eine Winkelfehlsichtigkeit?

Menschen mit einer Winkelfehlsichtigkeit haben oft Beschwerden, die sie nicht unmittelbar ihren Augen zuordnen, wie z. B.:

  • Doppeltsehen (anhaltend oder zeitweise z. B. bei Müdigkeit)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Häufige Kopf- und Augenschmerzen
  • Schnelle Ermüdung beim Lesen oder der PC-Arbeit (trotz Brille)
  • Nackenschmerzen / Kopfschiefhaltung bei genaueren Sehaufgaben
  • Trockene, brennende Augen
  • Schwierigkeiten beim Blickwechsel (Nah / Fern)
  • Häufiges zwinkern, blinzeln, zukneifen eines Auges
  • Nächtliches Autofahren ist sehr anstrengend

Wie korrigiert man eine Winkelfehlsichtigkeit?

Durch eine prismatische Korrektion in der Brille kann eine Winkelfehlsichtigkeit korrigiert und die damit verbundenen Symptome behoben werden. Die Prismenbrille lenkt das Licht so ab, dass die Augen dahinter in die Stellung ihres Muskelgleichgewichts gehen können.

Die Messung der Prismen nach MKH (Mess- und Korrektionstechnik nach H. J. Haase) erfolgt an einem speziellen Polatestgerät. Hierfür sind sowohl hohes Fachwissen als auch langjährige Erfahrung notwendig. Ein korrigierendes Prisma sollte allerdings nur dann vorgenommen werden, wenn auch entsprechende Beschwerden bestehen.

Optik Schröder GmbH – Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um gutes Sehen und Hören geht.